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OGEN – Anker

OGEN – hebräisch für „Anker“ – ist ein Programm des Weizmann-Instituts, das kriegstraumatisierten Kindern im Schulalltag Halt, Orientierung und frühe Unterstützung gibt. Speziell geschulte Studierende stärken ihre Resilienz und erkennen Belastungen, bevor sie chronisch werden. So werden Kinder sichtbar, die sonst durchs Raster fallen – und erhalten die Chance auf eine Zukunft mit neuen Perspektiven.

Ein Montag, auf den sich Kinder freuen: „Ich kann den Montag kaum erwarten – dann ist unser OGEN-Tag“, schreibt ein Kind aus dem Programm. Was für viele selbstverständlich erscheint, ist für traumatisierte Kinder in Israel alles andere als normal. Nach Jahren von Gewalt, Unsicherheit und den Angriffen vom 7. Oktober 2023 erleben viele von ihnen tiefgreifende psychische Belastungen.

Hier setzt OGEN – hebräisch für „Anker“ – an. Das Programm des Weizmann-Instituts gibt Kindern Halt und Orientierung. Speziell geschulte Studierende begleiten sie im Schulalltag, stärken ihre Resilienz und erkennen frühzeitig Belastungen. Denn, so Weizmann-Präsident Alon Chen: „Wir müssen nicht nur behandeln – wir müssen auch vorbeugen.“

OGEN verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit konkreter Unterstützung vor Ort. Es macht Kinder sichtbar, die sonst oft durchs Raster fallen: „Allein, dass wir sie erreichen, bedeutet, dass sie nicht länger unsichtbar sind.“

Wir unterstützen dieses wegweisende Programm, um Kindern Halt zu geben – und ihnen eine Zukunft mit neuen Perspektiven zu ermöglichen.